Angstattacken überwinden und besiegen

Wer sie kennt, wird sie nie wieder vergessen: die Angstattacke.

Eine Angstattacke ist heimtückisch und gemein. Du kannst dich nur sehr schlecht vor ihr schützen, weil sie dich im Prinzip überall erwischen kann. Meistens sieht man sie nicht kommen.

Aber es gibt Hilfe.

In diesem Artikel gibt es einiges zu den Ursachen und Symptomen von Angstattacken. Es ist gut, ein bisschen was über die Hintergründe dieser jähen Angstzustände zu wissen.

Aber das Wichtigste? Na, es gibt Tipps und Hinweise, wie du deine Angstattacken überwinden und besiegen kannst.

Wie du Angstattacken ein für allemal hinter dir lässt…

Lies einfach weiter.

 

Was ist eine Angstattacke?

Angstattacken sind überfallartige Angstzustände. Sie kommen wir aus heiterem Himmel, quasi ohne Vorwarnung.

Sie können dich zu jeder Zeit und in jeder Situation wie aus dem Nichts anspringen. Und „anspringen“ ist auch das richtige Wort, denn die Wucht einer plötzlichen Angstattacke ist immens. Sie kann dich buchstäblich von den Socken hauen.

Andere Bezeichnungen für Angstattacke sind auch Panikzustand, Angstzustand oder auch Panikattacke. Sie alle meinen letztlich dasselbe: einen  plötzlichen schweren Angstanfall.

Angstattacken sind nicht vorhersehbar, weil sie auch ohne äusserlichen Anlass und ohne körperliche Ursachen auftreten kann.

Was sind Angstzustände?

Wichtig: nicht jede kleine Angst ist gleich eine Angstattacke. Eine gewisse Dosis Angst ist normal. Ohne eine gesunde Portion Angst könnten wir nicht überleben.

Es ist zum Beispiel gut, wenn du vor dem näher kommenden LKW auf der Strasse „Angst“ hast. Diese Angst hindert dich daran, fröhlich pfeifend auf deinem Radel die Strasse zu überqueren. Das wäre dann womöglich das letzte Mal gewesen.

Wo und wann treten Angstattacken auf?

Manche Menschen bekommen eine Panikattacke, wenn sie ruhig und entspannt sind. Wenn sie einfach nur im Bett liegen und an nichts Böses denken.

Viele Menschen klagen über Angstattacken in der Nacht oder wenn sie schlafen. Wer einmal von so einer nächtlichen Angstattacke schweißüberströmt wach geworden ist, wird das nicht wieder vergessen.

Angstattacken können ohne sichtbaren Grund auftreten. Oft sind sie aber auch an bestimmte Situationen gebunden. In diesen Situationen treten sie dann häufiger auf.

Wenn du eine Sozialphobie hast… wenn du Angst vor Menschen hast, dann kann es dich zum Beispiel leichter an der Supermarktkasse treffen. Oder im Kino, mitten im Film. Menschenmassen steigern dann dein Risiko, eine Panikattacke zu erleiden.

Angstattacken – Was tun?

Welche Symptome haben Angstattacken?

Angstattacken können schier unerträglich sein.

Je nach Intensität des Angstzustandes unterscheiden sich die Symptome.  Bei einer massiven Attacke kann das Gefühl einer existentiellen Bedrohung übermächtig werden. Mit anderen Worten: der Betroffene hat Todesangst.

Diese starken Gefühle äussern sich natürlich auch körperlich. Nicht selten werden diese Patienten in die Notaufnahme eingeliefert. Die Diagnose? Verdacht auf Herzinfarkt. Der Patient befürchtet, dass er einen Herzanfall erlitten hat.

Starke Angstattacken führen zu Gedanken wie „Ich glaube, ich werde ohnmächtig…“ oder „Ich verliere gleich den Verstand…“

Das sind die schlimmsten Wirkungen. Aber auch die „leichtesten“ Panikattacken sind schon mehr als  unangenehm. Ich wünsche sie keinem.

Wie lassen sich die Symptome einer Panikattacke am besten beschreiben? Ich denke, ich mach dir mal eine kurze Aufzählung:

Wie lange dauert eine Angstattacke?

Im günstigsten Fall dauert eine Angstattacke nur wenige Minuten. Ich habe gelesen, dass die meisten Panikattacken unter 30 Minuten dauern.  Das war die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht: es kann im schlimmsten Fall dazu kommen, dass eine Angstattacke dich für Stunden „lähmt“ und ausser Gefecht setzt. Das ist aber nicht der Regelfall. Wie gesagt, in den allermeisten Fällen bist du in unter einer halben Stunde durch.

Viele fragen auch, wie oft solche Angstattacken kommen. Auch hier gibt es wieder ein breites Spektrum.

Im schlimmsten Fall können Angstattacken mehrmals täglich auftreten. Ein „normales“ Leben ist dann fast nicht mehr möglich.

Etwas besser dran sind die Menschen, die solche Attacken in größeren Abständen erleiden müssen. Natürlich kann man nicht sagen, was der größte Abstand zwischen zwei Angstattacken ist. Vielleicht monatlich? Ich weiß es nicht…